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Sport und Ferienwoche im HKC 2006

 

Sport- und Ferienwoche im HKC in den Herbstferien / Bericht einer Mutter

Nach einem Aushang mit dem Angebot einer Sport- und Ferienwoche in den Herbstferien verkündetet unser Sohn uns mit energischem Unterton in der Stimme, dass er statt mit uns an die Ostsee zu fahren, doch lieber an der Sport und Ferienwoche im HKC teilnehmen wolle.

Na gut, die Stornierung für eine Person wurde vom Reiseveranstalter angenommen und alle waren erst mal zufrieden.

Am Sonnabend, 7.10.2006 lieferten wir unseren Sohn also mit schwerem Gepäck, vom ihm selbst nach Packliste gepackt (ein bisschen Hilfe war schon) um 10.00 Uhr im HKC ab. Ein äußerst knappes Winken des Sohnes und die Ankündigung, dass Eltern in der Woche nur kurz am Nachmittag mit Kuchen im Verein willkommen sein, machte uns klar, das wir uns nun zurückziehen konnten. Der Aufforderung kamen wir unverzüglich nach und starteten Richtung Ostsee.

Unser Handy wurde in der folgenden Woche so häufig beäugt wie noch nie, es hätte ja sein können, dass das arme elternlose Kind vielleicht doch einmal plötzlich unsere Hilfe benötigen würde (er ist doch noch sooooo klein!). Glücklicherweise war das natürlich nicht der Fall.

Am nächsten Sonnabend kamen wir natürlich nicht pünktlich zum Abholen zurück, alle anderen doofen Autofahrer hatten die Autobahn verstopft. Aber Oma war da und nahm unseren Sprössling samt Gepäck und „Mecker" von Hartmut (leider zu recht) in Empfang.

Als wir endlich eintrudelten, kuschelte sich unser Sohn mit halbgeschlossenen Lidern auf dem Schoss von Oma zusammen ( ist gar nicht leicht bei einer Größe von 1,42 cm), begrüßte uns schlapp mit einem müden „Hallo", ohne seine Haltung zu ändern. Kein Aufspringen und um einen rumtanzen, keine Grimassen, kein Redefluss. Auf die unvermeidliche Frage: „Na, wie war es denn?" kam ein knappes „Schön" und die Ankündigung, sich zu Hause auf die Couch zu schleppen und vor Sonntagabend dort nicht mehr aufstehen zu wollen. Aha, die Helden waren müde.

Und was für Helden sie doch alle waren:

Härteste Adventureabenteuer per Rad und per Boot wurden unternommen (die Kleidung sah so aus und roch teilweise auch so)

Auf Radtouren Liegestütze geübt?????

Drachen gebastelt, der Jungfernflug steht noch aus

Frühmorgens wurde gejoggt, der eine oder andere frühe Termin konnte aber aufgrund einer kleinen persönlichen Schwäche nicht wahrgenommen werden

Ein Spaßbad wurde geentert (wahrscheinlich zum Schrecken aller anderen Badegäste).

Kleinere Schürfwunden sowie unglaubliche schwarze Füße waren die sichtbaren Zeichen für Heldentum. Einige blaue Flecken kamen erst nach einem ausgiebigen Bad mit Seife zum Vorschein. Eigene Schandtaten wurden verschwiegen und die durchgeführten Putz- und Liegestützaktionen gehörten zum normalen Programm und hatten nix mit eigenem Verhalten zu tun. Na gut, glauben wir es. Nur eins hätte mich noch interessiert: Wer hat wohl das Wettpinkeln gewonnen?

Sabine

 
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