Heiligenseer Kanu - Club e.V.

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Buntes









 

Weihnachtsfeier 11.12.2015


Bereits zum 2. Mal fand am Freitag unsere Weihnachtsfeier im Vereinshaus statt. Viele Kinder und Jugendliche waren Elena´s Einladung gefolgt und kamen zu 17:00 zum Kaffee. Auf dem Programm standen verschiedene Aktivitäten. Neben der Bootstaufe unserer im Jahr 2015 angeschafften Rennboote standen unsere Sportlerehrungen und der Jahresrückblick an. Zudem wurde Herbert Allenberg zum Ende seiner Trainerkarriere für 51 Jahre ehrenamtlichen Trainertätigkeit mit einem Präsent und einem Videorückblick geehrt.
Allen Sportlern, Trainern und Eltern frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und denen, die mitkommen ein schneereiches Ski Trainingslager.

Felix

 

Hallo HKCer,

hier ist der Bericht von unserer Spreewald-Expedition-Tour 2015.

Am Donnerstag den 05.11.2015 um 18:00 Uhr war Treffpunkt auf dem Vereinsgelände.Es mussten noch die dazugehörigen Sachen die benötigt wurden für die Expedition zusammengestellt werden. Der Bootsanhänger wurde vorgezogen um ihn zu beladen.

2 Canadier, Schwimmwesten, Paddel, Gasflasche, Zelt, Grill, Heizstrahler etc. eben alles was zu dieser Tour dazugehört wurde verstaut. Viele Hände halfen,so daß wir zügig vorankamen.

Als dann alles verstaut war, verabschiedeten wir uns und freuten uns schon auf den darauf folgenden Tag. Die Anreise wurde mit mehreren Fahrgemeinschaften durchgeführt.

Nachdem alle heil angekommen waren, haben sich einige beim Abendessen im kleinen schönen Restaurant auf dem Zeltplatz gestärkt.

Zwischen 18:00-19:00 Uhr war der Aufbau des Zeltes.

Dort verbrachten wir die nächsten 2 Tage mit Frühstück und abends mit einem gemütlichen Zusammensein. Der Aufbau des Zeltes ging relativ schnell, so daß wir den schönen Abend bis in den frühen Morgenstunden ausklingen lassen konnten.

Am Sonnabend früh um 8:00 Uhr wurde gemeinsam gefrühstückt im Zelt. Die Körnerbrötchen waren vorbestellt und wurden pünktlich geliefert. Alle machten sich über das reich gedeckte, selbst mitgebrachte Frühstück her.

Wir wußten, dass der Tag lang wird und so wurde dann der Reiseproviant für die Paddeltour zusammengestellt. Süßigkeiten,Obst,Brote und flüssig Nahrung etc. wurden eingepackt.

Um 9:00 Uhr war Abfahrt nach Lübbenau , 10:00 Einsetzen der Boote. Es gab einen straffen Zeitplan, denn 25 Km paddeln standen auf dem Plan.

Pünktlich um 10:00 Uhr haben dann die 2 Canadier abgelegt. Nach paar Kilometer wurde es einigen zu warm und man beschloß mit T-Shirt weiter zu paddeln, denn das Wetter war super.

Jetzt der erste Höhepunkt der Tour: Eine Brücke voraus. Das Problem war, dass die Brücke wie beim Hürdenlauf überwunden werden musste. Nur Köpfe einziehen ging nicht. Jeder einzelne kletterte auf die Brücke und hinten wieder ins Boot. Es gab auch einige die sich ins Boot legten, um durchzukommen, was auch gelang. Jedenfalls hatten wir da schon eine Menge Spaß.

Nach weiteren Kilometern der zweite Höhepunkt: Wir paddelten zur nächsten Brücke wo aber kein Weiterkommen mehr war. Die Boote mußten ans Land gezogen und 20 Meter getragen werden, da konnten sie wieder ins Wasser gelassen werden. Bevor die Boote wieder Wasser spürten, haben wir eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Nach der wohlverdienten Pause haben wir die Fahrt wieder aufgenommen. So verstrichen die Kilometer und nach einer Weile kam so etwas wie die Zivilisation durch. Die ersten Häuser waren zu sehen.

Dann für mich das größte Highlight. Mitten auf hoher See eine Ente gefangen im Netz. Wir hielten an, ich zog meine Handschuhe an und begann die Ente zu befreien. Jemand gab mir ein Messer und ich fing an, das Netz zu zerschneiden. Volker reichte mir ein Schweizer Taschenmesser, wo eine Schere dabei war. Als es uns gelang, die Ente zu befreien, haben wir sie noch im Boot mitgenommen und nach ca. 60 Metern frei gelassen.

Nach überstandener Paddeltour, fuhren wir wieder zurück auf den Zeltplatz, wo wir dann anschließend gegrillt haben. Wie schon befürchtet wurde es diesmal nicht allzu spät. Die meisten waren doch ziemlich ko und verschwanden so um 22:30 in ihre Betten.

Der letzte Tag stand an. Sonntag 8:00 Uhr Frühstücken.

Ich muß leider betonen, dass wir früher angefangen haben. Felix kam als letzter um Punkt 8:00 Uhr, da waren die meisten schon fertig. Um 9:00 Uhr war Abfahrt. Die Sachen aus dem Bungalow mussten noch zusammen gepackt und ins Auto verstaut werden sowie Zelt abbauen und Müll entsorgen.

Die letzten Paddelkilometer standen auf dem Programm. Auf dieser Fahrt war nichts aufregendes. Nach einem Zwischenstopp (es gab Spreewaldgurken und Schmalzstullen) sind wir dann zu unserem Ausgangspunkt angekommen. Die Boote, Schwimmwesten und Paddel wurden verstaut, und wir waren zur Abfahrt nach Berlin Heiligensee bereit.

Um ca.16:00 Uhr trafen wir uns auf dem Vereinsgelände, wo wir dann gemeinsam den Hänger abgeladen haben. Die Spreewald-Expedition-Tour war super. Das Wetter hat uns auch nicht im Stich gelassen. Für mich persönlich war es eine super Spreewald Tour und werde es bestimmt wiederholen!

Herzlichen Dank an Simone und Jumbo die alles, bis auf das letzte Detail, super organisiert hatten.

 

Mario

Bildergallerie

 


 

 


 

Rhinfahrt
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Samstag, 10.10.2015, 7.30 Uhr,
Vereinsgelände HKC Hennigsdorfer Straße 125:
Emsiges Treiben bei 3 Grad Celsius. Boote werden aus den hintersten Winkeln der Bootshäuser getragen und zugewiesen, Paddel, Schwimmwesten und Sitzkissen verteilt. Matthias, Silvia, Simone, Volker, Peter, Elke, Christian, Maurice, Evelyn, André und ich machen uns startklar, um nach Rheinsberg zur Rhinfahrt aufzubrechen. Dann sind drei Autos mit den Booten beladen: Volker, Matthias und Peter fahren mit voll besetzten Wagen um kurz nach 8.00 Uhr los. Evelyn und ich kommen bei Peter und Elke unter. Nach gut einer Stunde sind wir da und laden alles wieder ab und während die Autos umgesetzt werden, ziehen wir uns paddeltauglich an. Schichtenlook ist angesagt: über meiner kiunterwäsche trage ich eine Sporthose und T-Shirt sowie einen langärmeligen Pulli, geborgt von Evelyn, darüber Schwimmweste, dann eine Seglerhose und Seglerjacke. Schönheitswettbewerb hätte ich nicht gewonnen, sportlich sieht auch anders aus, aber wichtig für mich: ich friere nicht! Nochmal schnell hinter den Busch, dann geht es endlich los: meine erste Rhinfahrt. Rein ins Boot und der „reißenden“ Strömung hinterher. Die Sonne scheint den ganzen Tag. Eine verträumte Landschaft erwartet uns. Allerdings dringen die warmen Strahlen nur selten zu uns durch, weil die Bäume lange Schatten werfen. Auch die Landschaft kann ich als Anfänger eher selten genießen. Höchste Konzentration ist angesagt, denn das Fahren ohne Steuer ist für mich eine Herausforderung. Es geht vorbei an umgestürzten Bäumen, immer wieder links und rechts der Flussmündung folgend. Für die Könner ein Leichtes, für mich ein Abenteuer. Mit Volkers liebevoller Stimme im Ohr („Bogenschlag!“ „Zum Hindernis beugen!“ „Das Wasser spricht mit dir!“) bringe ich die erste Hälfte gut hinter mich. Nach zweieinhalb Stunden kommen wir an der Stelle an, wo wir die Boote umsetzen müssen und Pause machen. Endlich Glieder ausschütteln, Essen, Trinken und einen Moment in der Sonne stehen, das tut gut. Meine patschnassen Ärmel stören etwas, das Wasser läuft wunderbar das Paddel runter und dort hinein. Ansonsten bin ich gut trocken und warm geblieben. Nach der Pause geht es munter weiter. Mit mir spricht das Wasser allerdings nicht immer sofort, zweimal sitze ich auf einem unter Wasser liegenden Baumstamm fest und komme nur mit Hilfe von Matthias frei. Das war knapp, um Haaresbreite wäre ich seitlich umgekippt. Na, das hätte noch gefehlt. Von der vorderen Truppe bekomme ich nur wenig mit, denn meist lande ich wieder im hinteren Feld der Paddler. Aber das macht nichts, wir haben ja Zeit. Die letzte der noch mal zweieinhalb Stunden zieht sich für mich, Kraft und Konzentration lassen stark nach, mein Boot gehorcht mir nur noch widerwillig und ich stoße immer wieder mal irgendwo an. Arme Simone, irgendwann hat sie mich dann doch überholt. Ein Dank an Silvia, die den Lumpensammler gespielt hat. Dann ist es endlich geschafft. Schnell raus aus Rhin und Boot, um beim Fischer noch ein Brötchen abzustauben! Aber leider ist es zu spät, die Brötchen sind alle. Na gut, dann werden Reste gegessen, der Busch wartet wieder und als die Autos kommen und beladen sind, geht es wieder gen Heimat. Nachdem wir im Verein wieder alles verstaut haben, geht es ab nach Hause. Ein schöner Tag! Und noch heute erinnere ich mich gern daran (vier Tage später), wenn meine Arme und Schultern ein eindringliches Ziehen vernehmen lassen.


14.10.2015 Martina

 


 

 



Sommer-Aktion Wasser - Deutschland bewegt sich!


Auch wir unterstützen die Aktion „Deutschland bewegt sich“. Bei uns könnt Ihr am 02.06.2015 und am 23.06.2015 jeweils von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr beim Schnupperpaddeln mitmachen. Voraussetzung ist, dass Ihr mindestens 18 Jahre alt seid, schwimmen könnt und Spaß an Bewegung in freier Natur habt. Kommt einfach mit Sportkleidung vorbei und probiert es aus!





 


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