HKC Berlin

Rhinfahrt 11.10.2014

Um 7.30 Uhr trafen wir uns im HKC (ich freue mich immer, wenn mein Wecker am Wochenende früher klingelt, als in der Woche). Wir waren an diesem Samstag ein eher kleines Grüppchen von 7 Personen. Volker, Simone, Björn, Tim, Christian, Matthias und meine Wenigkeit machten sich auf zur Einsatzstelle. Es regnete, obwohl Tim schönes Wetter versprochen hatte, aber an der Einsatzstelle angekommen, hörte das Nass von oben vorerst auf, und wir konnten entspannt abladen. Vor dem Einsetzen erfolgte der übliche Autotransfer zum Endpunkt und zurück.

 

Sieben Boote waren schnell eingesetzt und schon ging es los. 

 

Wir waren nicht die einzigen Paddler auf dem Rhin. Leider mussten wir feststellen, dass es Paddler gibt, die sich über das Verbot des Fahrens mit Steuerbooten hinwegsetzten. Ein Faltbootzweier der Steuerfahrertruppe hielt dann auch nicht lange durch. Ein Riss im Boot verhinderte die Weiterfahrt. Trotz fahren mit Steuer hoffen wir natürlich für die Kameraden, dass sie gut nach Hause gekommen sind. Wir empfanden es trotzdem als mutig, überhaupt mit einem Faltboot den Rhin zu fahren und überlegten fortan an jedem möglichen Hindernis, an welcher Stelle so ein Faltboot nun beschädigt sein könnte. Björn war heute etwas schneller als der Rest unterwegs, und so konnte er schon immer in Ruhe eine Zigarette rauchen, um dann mit helfender Hand parat zu stehen, wenn wir auch eintrudelten. In der Pause stellte Simone fest, dass heute Eiertag war. Björn verspeiste vier Eier, Tim zwei und Matthias und ich jeweils ein Ei. Frisch gestärkt starteten Volker und Björn die zweite Etappe durch die Röhre.

 

Die Baumhindernisse meisterten alle Beteiligten gut, und Matthias zeigte uns zwischenzeitlich, wie man einen aus dem Wasser ragenden Baumstamm auch seitlich nehmen kann. Ein sorry an Volker, dass ich ihm den dritten Platz des Zieleinlaufes streitig gemacht habe, wo er doch schon zweimal an diesem Tage die Brückenwertung gegen Matthias verloren hatte 🙂 Am Ziel holten und verspeisten wir beim Fischer die obligatorischen Fischbrötchen und rollten nach Autotransfer und Boote verladen wieder zum HKC.

Ein Dank an Tim für die Organisation, und die paar Regentropfen seinen ihm verziehen, da in den entscheidenden Momenten (Abladen, Pause, Aufladen) immer für Trockenheit gesorgt war. Im übrigen haben wir nur zwei kurze Klapperbüchsenpausen gemacht, was jedoch nicht bedeutet, dass die diversen Fruchtgummis nicht trotzdem alle geworden sind.

Es war für mich wieder eine sehr schöne und gemütliche Fahrt in kleiner Runde und, ich freue mich aufs nächste Jahr und über meine ersten Kilometer im neuen Fahrtenbuch.

Silvia