Die diesjährigen Berliner Meisterschaften verlangten allen Aktiven, Trainern und Kampfrichtern einiges ab. Immer wieder sorgten aufziehende Gewitter für längere Unterbrechungen, dazu kamen hochsommerliche Temperaturen und ein sehr umfangreiches Wettkampfprogramm, das an beiden Tagen von den frühen Morgenstunden bis in den Abend hinein lief. Dennoch zeigten die Sportlerinnen und Sportler des Heiligenseer Kanu-Clubs starke Leistungen und sammelten zahlreiche Medaillen und Meistertitel.
Bei den Schülern B sorgte Leon in der AK 12 für das beste Einzelresultat. In einem spannenden Finale fehlten ihm lediglich 0,5 Sekunden zum Titel, sodass am Ende die Silbermedaille zu Buche stand. Moritz erreichte in der AK 10 einen guten siebten Platz. Weniger Glück hatten Raphael (AK 11) und Alan (AK 12), die leider in ihren Rennen kenterten. Dafür lief es im Mannschaftsboot besser: Leon und Raphael gewannen gemeinsam Bronze im Zweier und sicherten sich zusammen mit ihren Mannschaftskameraden auch die Bronzemedaille im Vierer.
Bei den Mädchen erreichte Emilia in der AK 12 das Finale und belegte Rang acht. Viktoria sammelte bei ihrer ersten Berliner Meisterschaft wertvolle Erfahrungen und wurde Neunte in der AK 11. In der AK 10 durfte sich Isabel über Bronze freuen, während Leonie einen starken fünften Platz erreichte. Gemeinsam harmonierten beide hervorragend und wurden mit Silber im Zweier belohnt. Im Vierer fehlte am Ende nur wenig zu einer weiteren Medaille, sodass Platz vier blieb. Finja und Elli erreichten in der AK 11 jeweils den Zwischenlauf und sammelten wichtige Wettkampferfahrung.
Für die Schülerinnen und Schüler A stand neben den Rennen auch der Mehrkampf mit Lauf, Schocken und Sprint auf dem Programm. Besonders ärgerlich verlief dabei der Lauf für Eleanor und Isabelle. Als eigentlich schnellste Läuferinnen des Feldes bogen beide falsch ab und verloren dadurch viel Zeit. Ärgerlich – aber eines ist sicher: Das wird ihnen kein zweites Mal passieren.
Im Mehrkampf gab es dennoch viele Grund zum Jubeln. Hania gewann Gold im Kajak der AK 14. Jesper sicherte sich Bronze im Canadier der AK 13. Bei den Mädchen holte Louisa Silber und Lena Bronze im Canadier der AK 13.
Auch in den Mannschaftsbooten lief es hervorragend. Im Canadier-Zweier gab es gemeinsam mit den Partnervereinen sogar einen kompletten Medaillensatz für das Kanuteam. Malaika, Louisa und Lena gewannen mit ihren jeweiligen Partnerinnen Gold, Silber und Bronze.
Im Kajak-Zweier durfte sich Mila mit ihrer Partnerin über Silber freuen. Hania und Charlotte paddelten zu Bronze und verwiesen Isabelle und Rebecca denkbar knapp auf Rang vier. Noch erfolgreicher verliefen die Rennen im Kajak-Vierer. Gemeinsam mit ihren Partnerinnen aus anderen Vereinen gewann Mila Gold, Isabelle und Rebecca Silber sowie Charlotte und Hania Bronze.
Im Einer der Schülerinnen A unterstrich Hania mit Bronze ihren klaren Aufwärtstrend. Im Canadier der Schülerinnen A war Malaika nicht zu schlagen und gewann Gold. Vereinskameradin Louisa machte den Doppelerfolg perfekt und sicherte sich die Silbermedaille.
Auch die Jugend zeigte starke Leistungen. Lea und Alva durften sich über Medaillen in ihren Zweier- und Viererrennen freuen. Besonders Lea wusste in ihrem ersten Jahr in der Jugend zu überzeugen. Über 200 Meter gewann sie Silber, über 500 Meter Bronze – ein starkes Ergebnis in einem hochklassigen Feld.
Nach langer Verletzungspause stand für Lilly endlich wieder ein Wettkampf auf dem Programm. Im Canadier der weiblichen Jugend feierte sie ein gelungenes Comeback und gewann im Einer einmal Gold sowie zweimal Silber. Ein schöner Lohn für die harte Arbeit der vergangenen Monate.
So standen am Ende eines langen, heißen und immer wieder von Gewittern unterbrochenen Wochenendes zahlreiche Medaillen, Meistertitel und viele zufriedene Gesichter. Die Nachwuchssportlerinnen und -sportler des HKC bewiesen einmal mehr, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen zu überzeugen wissen.