Nach vielen Jahren führte uns unsere Ferienfreizeit wieder zu verschiedenen Kanuvereinen entlang der Havel.
Mit drei Mannschaftscanadiern und 30 Kindern machten wir uns am Montagvormittag auf den Weg zu einer Woche voller Paddeln, Spielen, Baden und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse.
Die erste Etappe führte uns über rund 11 Kilometer zum Blau-Weiß Tegel. Natürlich durfte ein Badestopp an der Sandhauser Bucht nicht fehlen. Zum Mittag stärkten wir uns beim RC Tegelort mit selbstgemachten Wraps, bevor wir nach einem weiteren Badestopp beim BKC Borussia schließlich unser erstes Tagesziel erreichten. Nach dem Abendessen rundeten ein Eis und eine Stunde auf dem Spielplatz den gelungenen Auftakt unserer Tour ab.
Der zweite Tag begann ausnahmsweise nicht im Boot. Nach dem Frühstück stand zunächst eine Runde Minigolf auf dem Programm, bevor wir uns mit einem Döner für die nächste Etappe stärkten. Anschließend paddelten wir die rund 9 Kilometer zum KC Albatros. Nach einer spannenden Schleusenumfahrung erreichten wir am späten Nachmittag unser Ziel, wo wir – wie bei allen Vereinen auf unserer Tour – herzlich empfangen wurden. Anders als in Tegel übernachteten wir von nun an in Zelten. Nach viermaligem Auf- und Abbau können mittlerweile alle Kinder ihr Zelt nahezu perfekt aufbauen – auch das gehört schließlich zu einer Ferienfreizeit dazu.
Zur Wochenmitte ging es durch Klein Venedig – inklusive kleiner Umwege aufgrund kreativer Navigation – in Richtung Wannsee. Zunächst legten wir beim Kanu-Club eine Mittagspause ein, bevor es erneut an einen Badestrand ging. Der Abend klang mit Grillen, Spielen, Fußballschauen und natürlich einer weiteren ausgiebigen Abkühlung im Wasser aus.
Am Donnerstag begann der Tag genau so, wie der vorherige geendet hatte: mit einem Sprung ins Wasser. Nach dem Frühstück wurden die Zelte abgebaut, bevor wir uns auf die etwa 8 Kilometer lange Strecke zum RKV machten, wo wir unsere letzte Nacht verbringen wollten. Nach unserer Ankunft besuchten wir zunächst einen Strand, bauten anschließend unser Nachtlager auf und ließen den Abend mit der traditionellen HKC-Olympiade ausklingen. Dabei mussten verschiedene Teamaufgaben gelöst werden, bevor auf vielfachen Wunsch der Kinder noch eine XXL-Runde Werwolfgespielt wurde.
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Die letzten rund 9 Kilometer zurück zum HKC meisterten alle Boote trotz Gegenwind souverän. Zurück im Verein blieb sogar noch genügend Zeit, gemeinsam aufzuräumen und eine letzte Runde im Canadier oder Kajak zu drehen – selbstverständlich jeder einmal in einem Boot, mit dem er oder sie bisher noch keine Erfahrung hatte.
So ging eine abwechslungsreiche Woche mit vielen unvergesslichen Erlebnissen, unzähligen Lachern, jeder Menge Badespaß und vielen gepaddelten Kilometern zu Ende. Ein großes Dankeschön gilt Hartmut und Kay, die während der gesamten Woche unseren Gepäckanhänger zuverlässig zwischen den Vereinen transportierten und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Tour leisteten.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Ferienfreizeit!